
Wenn Sie als globaler Großhändler oder Händler große Stückzahlen an Drucken herstellen, darf die Trocknungsphase auf keinen Fall ein Schwachpunkt sein. Wenn die Produktion zum Stillstand kommt, liegt das in der Regel an einem von drei messbaren Problemen: Nicht ausreichende Energiedichte am Substrat, ein Spektrum, das nicht mit dem des Photoinitiators übereinstimmt, oder eine Abnahme der Leistung der Lampe, was wiederum zu einer Verringerung der Erträge führt. Wir haben unsere CE-zertifizierten UV-Lampen so konzipiert, dass sie diese Probleme beseitigen – mit präzise gesteuelter Leistung bei 1000 W, 2000 W und 3000 W.
Was technisch wichtig ist: Es handelt sich um Quecksilberdampflampen, die für die industrielle UV-Trocknung entwickelt wurden. Sie liefern ein stabiles Spektrum, das auf den dominierenden Quecksilberlinien basiert – dadurch erfolgt die Vernetzung schnell. Die maximale Strahlungsintensität ist so eingestellt, dass sie auch pigmentierte Tinten sowie dicke Beschichtungen durchdringen kann. Zudem sorgen die Reflektorgeometrie sowie die dichroitischen Beschichtungen dafür, dass das nutzbare UV-Licht gezielt auf das Substrat gerichtet wird.
Wählen Sie die richtige Leistung, damit die Trocknungszeit und die Geschwindigkeit des Substrats optimal abgestimmt sind. 1000 W eignet sich für kompakte Anlagen und dünne Folien. 2000 W reicht für die allgemeine Verpackungsherstellung. 3000 W ermöglicht die Trocknung von dicken Beschichtungen, ohne dass man auf die Pressengeschwindigkeit verzichten muss.
Bei der Produktion in großem Umfang ist der Vorteil klar: konstante Trocknungsbedingungen, zuverlässige Leistung der Lampen sowie hohe Betriebszeit. Dank der vorhersehbaren Intensität kann man die Trocknungszeiten einmal festlegen und diese auch bei Lampenwechseln beibehalten. Dadurch werden Nacharbeiten aufgrund unvollständig getrockneter Beschichtungen oder Beschädigungen durch übermäßige Trocknung vermieden. Die CE-Zertifizierung hilft bei der Erfüllung der Exportanforderungen, und die standardisierten Schnittstellen erleichtern die Integration dieser Lampen in bestehende UV-Offset-, Flexo- und Schrifterdrucksysteme.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte: Stellen Sie sicher, dass die Lampe, der Reflektor, der Ballast sowie die Schaltkreise zur Lampe zur Maschine passen. Eine nicht korrekte Einstellung der Lichtwellenlänge oder des Auslösungssystems kann das Spektrum verfälschen und die Lebensdauer der Lampe verkürzen. Die Leistung hängt außerdem vom Luftstrom und von der Entfernung zum Substrat ab – halten Sie sich an die Angaben des Herstellers, damit die Strahlungsintensität dort bleibt, wo sie sein soll.
Falls Sie sich in einem ozongefährdeten Umfeld befinden, wählen Sie Lampen mit ozonfreien Quarzkörpern. Planen Sie den Austausch der Lampen entsprechend der angegebenen Lebensdauer und überwachen Sie die Leistung mit einem Radiometer. Andernfalls kann es zu unbemerkt abnehmender Leistung kommen, was wiederum zu geringeren Erträgen führt.