
In einer Produktionsstätte, in der eine biologische Sicherheit ohne Einsatz von Lösungsmitteln erforderlich ist, bringt die chemische Desinfektion immer wieder Probleme mit sich: Dämpfe, Rückstände sowie die damit verbundenen Stillstandszeiten. Wenn man stattdessen auf UVC umsteigt, wird schnell klar, was wirklich wichtig ist – nämlich eine konstante Strahlungsintensität bei 254 nm, eine Langlebigkeit der Lampe, mit der man planen kann, sowie Gesamtkosten, die nicht unvorhersehbar sind. Genau dafür wurde die Keramikbasis der UV-Lampe SK15 entwickelt.
Was wirklich wichtig ist
Die SK15 kombiniert eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe mit einer Keramikbasis, die für ihre thermische Stabilität und ihren hervorragenden elektrischen Isolierungseffekt bekannt ist. Die maximale Strahlungsintensität bei 254 nm bleibt konstant, sodass die Inaktivierung von Mikroorganismen zuverlässig erfolgt. Die Keramikbasis hilft außerdem dabei, die Endtemperatur unter Kontrolle zu halten – auch dann, wenn die Anlage wiederholt gestartet und gestoppt wird. Dadurch entsteht über Tausende von Stunden hinweg eine konstante Leistung – ohne plötzliche Abfälle. In der Praxis bedeutet das weniger Austausch von Lampen und weniger Unterbrechungen während der Desinfektionsvorgänge.
Warum die SK15 in der Praxis funktioniert
Wenn man Chemikalien durch UVC ersetzt, ist eine wiederholbare Dosierung unerlässlich. Die SK15 sorgt dafür, indem sie die Strahlungsintensität bei 254 nm konstant hält. Dadurch kann man die Zeit und Entfernung zur Anwendung einmal festlegen und diese anschließend Tag für Tag verwenden. Dadurch wird die Arbeitsabläufe vereinfacht – es gibt keine Notwendigkeit, mit Chemikalien umzugehen, nichts zu spülen oder Rückstände zu beseitigen. Der Energieverbrauch bleibt vorhersehbar, und die lange Lebensdauer der Lampe reduziert den Bedarf an Ersatzteilen. Im Vergleich zu alternativen Lösungen bedeutet die SK15 weniger Stillstandszeiten und weniger Wartungsarbeiten – bei gleichbleibender Wirksamkeit bei der Beseitigung von Mikroorganismen.
Was bei der Installation und im Betrieb beachtet werden muss
UVC-Systeme sind empfindlich gegenüber der Montagegeometrie sowie dem Luftstrom. Die SK15 sollte so montiert werden, dass die Reflektoren genau auf das zu desinfizierende Gebiet ausgerichtet sind. Zudem muss die Lampenoberfläche sauber gehalten werden – sonst geht die gewünschte Wirkung verloren. Vor der Integration sollten Spannung und Startmethode der Lampe überprüft werden. Falls der Raum mit Ozon gefüllt ist, muss sichergestellt werden, dass die Lampe ohne Ozon arbeitet. Die Lampe sollte als Verbrauchsmaterial angesehen werden, das eine begrenzte Lebensdauer hat. Die Austauschintervalle sollten entsprechend dem Validierungsplan festgelegt werden, damit die Leistung weiterhin überwacht werden kann.