
Warum Laborqualitative UV-Härtungslampen für die Forschung an Medizinprodukten ein sauberes, reines Licht benötigen
Wir entwickeln Laborqualitative UV-Härtungslampen aus einem einfachen Grund: Damit Sie jederzeit zuverlässige Ergebnisse erhalten können – Ergebnisse, die in Ihren Daten und Publikationen Bestand haben.
In der Forschung an Medizinprodukten führt ein fehlerhaftes Lichtspektrum dazu, dass die Reaktionen schnell versagen. Standardlampen erzeugen in der Regel ein unordentliches, breites Lichtspektrum. Unser Ansatz ist anders: Wir sorgen dafür, dass die Ausgangswellenlänge äußerst rein bleibt. Dadurch haben Sie die Kontrolle über die Reaktion – ohne mit unerwünschten Effekten zu kämpfen.
Über Leistung, Spannung und Größe
Im Labor braucht man eine konstante Strahlungsintensität – keine unvorhersehbaren Schwankungen. Deshalb passen wir die elektrische Konstruktion so an, dass die vom System erzeugte Wärme in den Griff zu bekommen ist.
Das bedeutet eine hohe Spannung – meist etwa 400 V. Das ist notwendig, um einen kompakten, hochintensiven Lichtstrahl zu erzeugen – genug Energie, um die Reaktion in Gang zu setzen, während gleichzeitig der Stromfluss in einem kleinen Gehäuse unter Kontrolle bleibt.
Die Leistung wird an die Länge der Lampe angepasst. Beispielsweise kann man bei einer aktiven Zone von 300 mm etwa 2500 W erzielen. Dadurch kann viel Photonenausgang in einem kleinen Raum erzeugt werden.
Der Kurzwellenausgang konzentriert die Energie dort, wo viele Photopolymere und Klebstoffe sie tatsächlich aufnehmen. Der Vorteil: Schnellere Härtung sowie bessere Kontrolle über die Dosis.
Allerdings erzeugt diese hohe Dichte schnell Wärme. Deshalb müssen Kühlungssysteme sowie Luftzufuhr entsprechend gestaltet werden.
Materialien und Design hinter dem Licht
Wir nutzen hochreinen Quarz für die Erzeugung des Lichts. Er leitet das UV-Licht rein weiter und verträgt thermische Belastungen problemlos.
Die Beschichtung dient nicht nur der Optik. Es handelt sich dabei um einen Bandpassfilter, der unerwünschte Wellenlängen ausschließt, dadurch die Reinheit des Lichtspektrums erhöht und empfindliche Substrate vor störendem Licht schützt.
Für die Installation verwenden wir eine R7s-Basis. Sie ist praktisch, verträgt hohe Temperaturen, hält die Kontakte ordentlich und ermöglicht es, die Lampe in Standard-Laborgeräten einzusetzen, ohne die Verkabelung ändern zu müssen.
Präzision, die bei der Entwicklung von Medizinprodukten wichtig ist
Bei der Entwicklung von Medizinprodukten geht es darum, Beschichtungen zu härten, Katheter zu verbinden sowie biokompatible Klebstoffe zu verwenden – alles unter strengen Qualitätskontrollen.
Ein reines Lichtspektrum bedeutet weniger Nebenreaktionen, weniger Vergilbung sowie eine konstante Härtungstiefe bei jeder Anwendung.
So lassen sich wiederholbare Härtungsvorgänge gewährleisten, die Qualifizierung wird erleichtert und es gibt weniger fehlerhafte Produkte. So kann man von der Laborebene zur Serienproduktion übergehen, ohne die Chemie noch einmal anpassen zu müssen.